Meine letzten Tage in Down Under..

Mittwoch, 24.01.2018

Hallo Ihr Lieben,

ich melde mich nun auch noch mal aus Australien. Dies wird meiner letzter Blogpost aus Down Under sein, denn am Samstag geht es für mich wieder in Richtung Deutschland. Wir haben in der letzten Woche in und um Cairns noch ziemlich viel erlebt und davon möchte ich natürlich erstmal gerne berichten.

In meinem letzten Blogpost hatte ich ja bereits gesagt, dass es für uns in den Regenwald geht. Wir sind dann letzten Mittwoch am 17.01 früh morgens aufgestanden und wurden von einem Bus direkt vor dem Hostel abgeholt. Und wie das eben so sein muss bei einer richtigen Regenwaldtour hat es ordentlich geregnet. Wir haben in Cairns dann noch weitere Leute abgeholt und dann ging es mit dem Bus in Richtung Port Douglas. Dort hatten wir leider nur eine Stunde Aufenthalt, aber zum Glück hatten wir geplant, das ganze Wochenende dort zu verbringen, also später mehr dazu. Weiter ging es dann mit der Tour zum Mossman Gorge wo wir dann mit unserem Guide eine kleine Wanderung durch den Regenwald gemacht haben. Es hat geschüttet wie aus Eimern, aber ich fand es irgendwie schön den Regenwald auf diese Art zu erleben, wie es auch eigentlich sein sollte. Am Ende war ich dann trotz Regenjacke so klitschnass, dass ich meine kurze Stoffhose auswringen konnte :D

Mit dem Bus ging es dann noch weiter Richtung Norden zum Cape Tribulation. Nachdem wir den Daintree River überquert hatten und weit in den Regenwald hineingefahren sind, wurden wir an unserem Hostel rausgelassen in dem wir die Nacht verbracht haben. Weil wir so früh morgens aufgestanden waren und es noch immer regnete, haben wir den ganzen Nachmittag in unserer Hütte verschlafen. Ich war leider auch noch etwas angeschlagen von einer Erkältung, die ich so kurz vor der Rückreise natürlich absolut nicht gebrauchen konnte. Den Tag haben wir dann nur noch ganz entspannt ausklingen lassen und uns für den nächsten Tag gestärkt. Am nächsten Tag haben wir dann einen Ausflug zum Cape Tribulation gemacht, war zu Fuß nicht sehr weit von uns entfernt. Die ,Achtung Krokodil‘- Schilder am Strand waren zwar schon etwas beängstigend aber gesehen haben wir zum Glück keine. Der Ausblick war super schön und außer uns war niemand dort, aber natürlich hat es wieder geregnet. Gegen ca. 2 Uhr nachmittags wurden wir dann wieder mit dem Bus abgeholt und es ging zum Alexandra Lookout. Von dort hatte man einen wunderschönen Blick auf den Daintree Rainforest und den Strand. Die Tour wurde dann mit einer Bootsfahrt auf dem Daintree River abgeschlossen, wobei wir dann auch ein Krokodil zu Gesicht bekommen haben, viele Mangrovenbäume etc. Danach ging es dann für uns mit dem Bus zurück nach Cairns, wo wir dann am Abend wieder angekommen und für 2 Nächte wieder in ein Hostel eingecheckt sind.

Am nächsten Tag, den 19.01 ging es für Fenja und mich zum Parasailing, Leider war es wieder bedeckt und es hat ein wenig geregnet, aber durch den Wind hatten wir die besten Bedingungen. Wir sind dann zusammen mit zwei Australiern auf einem Boot aufs Meer hinausgefahren und wurden zu zweit an einen Fallschirm geschnallt und dann ging es für uns auch schon in die Luft. Aus einer Höhe von ca. 30 Metern hatten wir dann einen schönen Blick auf das Meer den wir genießen konnten.

Den Rest des Tages sind wir noch ein wenig durch die Straßen von Cairns gebummelt und früh schlafen gegangen, da es am Samstag den 20.01. früh morgens raus zum Great Barrier Reef ging zum Schnorcheln. Nachdem wir von dem Schnorcheln bei den Whitsunday Islands eher enttäuscht waren, haben wir uns dafür entschieden noch einmal von Cairns aus eine Schnorcheltour zu machen. Nach ca. 1,5 Stunden Bootsfahrt kamen wir dann an dem ersten Punkt an. Dort hatten wir dann über 2 Stunden Zeit das Riff zu erkunden. Es war unglaublich wie viele bunte Fische und Korallen wir an den beiden Punkten wo wir waren, gesehen haben. Klar hat man auch hier gesehen, dass das Riff teilweise abgestorben war, aber dennoch war es wunderschön. Ich glaube die Bilder von dem Tag sprechen für sich :)

Wir haben über 5 Stunden draußen auf dem Meer verbracht, sodass wir ausreichend Zeit hatten alles zu erkunden. Ich bin froh, dass wir uns dafür entschieden haben und das ich zum Abschluss noch einmal diese Fisch- und Korallenvielfalt sehen konnte. Natürlich hat es auch an dem Tag wieder ordentlich geregnet, aber nass waren wir ja sowieso.

Am späten Nachmittag sind wir dann wieder im Hafen von Cairns angekommen und von dort aus direkt zu einer Autovermietung gegangen. Für uns ging es am Abend dann nämlich noch mit dem Auto nach Port Douglas. Bisher war ich ja nur einmal kurz auf Fraser Island Auto gefahren, aber es ging zum Glück besser als gedacht. Nachdem wir dann durch gefühlt 20 Kreisel gefahren sind und der Straße direkt an der Küste entlang gefolgt sind, sind wir nach etwa 70km in Port Douglas angekommen. Ich war heilfroh als ich uns und auch das Auto heile ans Ziel gebracht habe :D musste mich schon sehr konzentrieren links herum in die zweispurigen Kreisel reinzufahren.

Da wir recht spät abends angekommen sind, haben wir uns dann noch Pizza bestellt und den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Am Sonntagmorgen hat es natürlich mal wieder geregnet. Nach einem free breakfast im Hostel ging es für uns mit dem Auto erstmal ins Zentrum. Dort sind wir über den Sonntagsmarkt gegangen und haben die schönen kleinen Läden erkundet. Am Nachmittag hat der Regen dann mal etwas nachgelassen, sodass wir noch einen Spaziergang am Strand und an der Küste entlang machen konnten. Mir hat der Ort super gefallen und ich habe mich sehr wohl gefühlt. Schade nur, dass wir genau zur Regenzeit dort waren, denn ich bin davon überzeugt, dass es bei besserem Wetter sogar noch schöner gewesen wäre.

Am folgenden Tag sollte es für uns dann auch schon wieder zurück gehen nach Cairns. Wir haben aber noch einen Umweg durch den Kuranda Nationalpark gemacht, haben an einigen Lookouts angehalten und uns die schöne Landschaft angesehen. Unser Ziel waren die Barron Falls. Der Wasserfall liegt mit im Regenwald und war sehr schön anzusehen. Wir haben uns den Nachmittag über dafür Zeit gelassen und sind dann am Abend wieder in Cairns angekommen.

Wir sind dann nochmal für eine Nacht ins Hostel eingecheckt und am nächsten Morgen früh los zum Flughafen. Am Dienstag den 23.01. Ging es für uns wieder mit dem Flugzeug in den Süden nach Sydney. Am Flughafen habe ich dann auch festgestellt, dass ich mittlerweile 5kg mehr Gepäck mit mir rumschleppe als zu Beginn der Reise :D nach einem sehr kurzen 3 stündigen Flug sind wir dann am Nachmittag in Sydney gelandet. Vom Flughafen ging es für uns dann mit der Bahn in Richtung Central zu unserem Hostel. Da wir die Nacht kaum geschlafen hatten und früh aufgestanden waren, war mehr als ein kleiner Stadtbummel und Einkaufen an dem Tag nicht mehr drin.

Heute sind wir dann erstmal in den Darling Harbour gegangen, waren am Opernhaus, im botanischen Garten und im Paddeys Market in Chinatown. Es war Wahnsinn, das alles nach 3 Monaten wieder zu sehen. Wieder durch die Stadt zu laufen in der vor 3 Monate meine große Reise begonnen hatte.

Wir werden die nächsten bzw. Auch letzten Tage nun noch genießen und Fenja die schönsten Orte und Plätze in dieser Stadt zeigen, da Sie ja jetzt zum ersten Mal hier ist.

Ich kann auf wunderschöne 3 Monate zurückblicken in denen ich unglaublich viel erleben und entdecken durfte und auch viele nette Menschen kennengelernt habe. Vor allem aber, bin ich dankbar für die Erfahrungen die ich in dieser Zeit machen durfte. Ich habe selbst gemerkt wie man in bestimmten Situationen über sich selbst hinauswächst. Ich denke über vieles im Leben mittlerweile anders nach als vor meiner Reise und empfinde das als sehr positiv.

Ich habe gelernt, das Leben in vollen Zügen zu genießen und jeden Tag zu einem besonderen zu machen, auch wenn es manchmal nur Kleinigkeiten sind.

In 3 Tagen steige ich nun wieder in den Flieger und freue mich sehr darauf wenn ich am Sonntag am Flughafen von meinen Liebsten in Empfang genommen werde :) ich verlasse Down Under mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend weil ich diese Zeit sehr genossen und das Land lieben gelernt habe, mich aber auch sehr auf zuhause freue und weinend da ich gerne noch mehr von dem Land sehen möchte und diese Zeit einfach sehr schnell vorbei ging.

Wir sehen und hören uns dann wieder in Deutschland! Ich hoffe es hat euch gefallen, meine Reise über meinen Blog zu verfolgen :)

Ganz liebe Grüße

Anna

Magnetic Island und Mission Beach

Dienstag, 16.01.2018

Hallo Ihr Lieben,

ich melde mich heute schon aus Cairns. Es ist unglaublich wie viele Kilometer wir in den letzten Wochen jetzt schon hinter uns gelassen haben. Mittlerweile kann ich sagen, dass es für mich nächste Woche wieder nach Hause geht und vor allem die letzten Wochen sind wirklich wahnsinnig schnell verflogen.

Wir haben die letzte Woche auf Magnetic Island und in Mission Beach verbracht. Am 09.01 sind wir am Nachmittag in Townsville angekommen und haben dort eine Nacht in einem Hostel verbracht. Am nächsten Morgen ging es für uns mit der Fähre auf die kleine Insel Magnetic Island. Untergebracht waren wir für 2 Nächte in einem Hostel direkt am Meer. Den Tag haben wir ganz entspannt am und im Pool verbracht, denn von da aus hatte man einen wunderschön Blick auf das Meer und konnte bestens entspannen. Na gut, so anstrengend ist das Backpacker-Leben nun auch wieder nicht, aber ist auch mal schön. Wir haben noch 2 deutsche Mädels wiedergetroffen die wir in Airlie Beach kennengelernt haben und sind mit denen am Abend zum Aussichtspunkt Hawkings Point gegangen, um den Sonnenuntergang anzusehen. Ich habe wirklich noch nie so einen schönen Sonnenuntergang gesehen und habe die Zeit sehr genossen in der wir einfach nur auf dem Felsvorsprung saßen und zugesehen haben wie die Sonne immer tiefer sank.

Zurück im Hostel gab es dann erst einmal Abendessen und dann ging es auch schon bald wieder ins Bett, denn wir hatten viel vor am nächsten Tag, denn es ging für uns zuerst in ein Koala Sanctuary auf der Insel. Magnetic Island ist dafür bekannt, dass es viele wildlebende Koalas auf der Insel gibt. Da aber leider auch hin und wieder einige von Ihnen zum Beispiel durch Autos verletzt werden, gibt es eine Auffangstation in der die Tiere gepflegt werden. Es werden dort 2 mal täglich Touren von ca. 1 Stunde angeboten, um die Tiere und insbesondere die Koalas nicht zu stressen. Das war mir persönlich auch sehr wichtig, da ich von den großen Wildlife Parks hier nichts halte, wenn die Tiere 24/7 zur Schau gestellt und wach gehalten werden. Unsere Tour durch den kleinen Park startete zunächst mit Süßwasserschildkröten und den Echsen. Wer wollte konnte auch mal die verschiedenen Echsen auf den Händen halten und anfassen. Bei den kleinen Tierchen musste man überhaupt keine Angst haben. Bei den Süßwasserkrokodilen wurde mir dann aber schon etwas anders. Die wäre zwar hinter Ihrem Zaun abgetrennt, aber gerade geheuer waren die mir nicht. Weiter ging es dann für uns zu den Schlangen. Wer wollte konnte sich auch hier mal eine der Phytons um die Schultern legen lassen. Das habe ich mir dann nicht entgehen lassen. Es war unglaublich wie viele Muskeln dieses Tier hatte und wie schön diese Haut aussah. Angst hatte ich überhaupt nicht, die habe ich nur vor Spinnen. Auch etwas komisch..

Zum Schluss kamen wir dann zu meinem Highlight des Tages, den Koalas. Wir konnten die Tiere dabei beobachten wie sie einfach nur stumpf an Ihrem Baumstamm hingen und geschlafen haben, da sie 18-20 Stunden Schlaf am Tag brauchen. Daher gibt es nur einmal am Tag eine sehr kurze Zeitspanne in der es möglich ist, einen Koala auf dem Arm zu halten. Es war schon als Kind mein Traum mal einen Koala auf dem Arm zu halten, auch wenn zuvor viele meinten die Tiere würden nur stinken und kratzen. Das habe ich überhaupt nicht so empfunden und für mich ist an diesem Tag ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Ich glaube, so wie ich auf dem Bild lache, kann man das ziemlich gut nachvollziehen :)

       

Nach der kleinen Führung ging es für uns mit dem Bus zu einem Wanderpfad auf dem man freilebende Koalas sehen konnte. Es war sehr schön, die Koalas dann auch gleich nochmal in freier Wildbahn zu erleben, auch wenn sie sehr schwer zu finden sind, da das Fell die gleiche Farbe wie die der Eukalyptusbäume hat. Auf unserem Weg hatten wir schönste Ausblicke auf die Strände und auf die gesamte Insel. Mit dem Bus ging es dann nach der Wanderung zurück zum Hostel.

Den Abend haben wir dann wieder entspannt ausklingen lassen. Am nächsten Tag sollte es für uns schon wieder zurück nach Townsville aufs Festland gehen. Nachdem wir noch einmal den schönen Pool ausgenutzt haben, sind wir dann am späten Nachmittag wieder in Townsville angekommen und sind dort nochmal für eine Nacht in ein Hostel eingecheckt.

Da es in Townsville nicht allzu viel zu erleben gibt, haben wir den Vormittag am 13.01 noch am Pool verbracht und sind am Nachmittag mit dem Bus in den Norden nach Mission Beach gefahren. Am Busstop wurden wir dann von einem Shuttle von unserem Hostel abgeholt und sind dann nochmal ca. 15 Minuten gefahren, denn unser Hostel lag quasi mitten im Regenwald. Da wir auch dort erst spät abends angekommen sind, haben wir an dem Tag nicht mehr viel gemacht.

Am nächsten Morgen bin ich leider schon mit Kopfschmerzen aufgewacht und auch mein Kreislauf wollte nicht so, wie ich das gerne gehabt hätte. Ich habe an dem Tag dann leider nicht sehr viel gesehen und mich eher ins Bett oder die Hängematten im Garten verdrückt. Es wird immer schwüler und heißer je weiter wir in den Norden kommen, da hat mein Körper mal etwas gestreikt, aber da kann man nichts machen. Nach der nächsten Nacht ging es mir dann zum Glück auch wieder besser.

Wir haben uns dann mit dem Shuttle auf den Weg zu einem Wanderweg gemacht. Wir wollten unbedingt mal in den Regenwald auf einen der Wanderwege die ungefährlich sein sollen. Das wird cool, hatten wir gedacht. Der Track war ca. 5km lang und nach einem Kilometer haben wir alle nur gehofft, dass wir schnell an unser Ziel kommen. Wir haben auf dem gesamten Weg keinen einzigen Menschen getroffen, nur leider zwei Schlangen gesehen, die dann aber mehr Angst vor uns hatten als wir vor Ihnen. Dass der Weg irgendwann immer schmaler wurde, hat die Lage dann nicht gerade verbessert :D Trotzdem war es schön, die Natur im Regenwald zu sehen, aber wir würden es nicht wieder machen. Am Ende des Wanderwegs wurden wir dann wieder abgeholt und zum Einkaufen in die Stadt gebracht.

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Zurück im Hostel mussten wir dann auch schon wieder packen, da es am nächsten Tag, also heute, weiterging zu unserem letzten Busstop Cairns. In der Nacht haben wir dann nochmal ein heftiges tropisches Gewitter mitbekommen. Da eh niemand schlafen konnte, weil es zum einen so hell war und zum anderen extrem laut geknallt hat, haben wir uns das ganze von der Terasse des Hostels angesehen.

Wir sind heute am 16.01 nachmittags in der nördlichen Stadt Cairns angekommen und haben noch ein wenig Souvenirs geshoppt und Aktivitäten für die nächsten Tage gebucht. Morgen geht es für uns in den ältesten Regenwald der Wald der Welt in dem wir dann auch die Nacht verbringen werden. Die Tour hatten wir aber schon vor langer Zeit gebucht. Fenja und ich werden am Freitag den 19.01 Paraseilen über dem Great Barrier Reef und wir haben für Samstag einen Tages-Schnorcheltrip im Great Barrier Reef gebucht bevor es für uns dann für 2 Nächte mit dem Auto nach Port Douglas geht.

Ich freue mich noch riesig auf das was wir in den nächsten Tagen noch machen werde, freue mich andererseits aber auch sagen zu können, dass ich bereits nächste Woche wieder nach Hause komme.

Ich denke ich werde mich dann erst nächsten Dienstag wieder melden, wenn wir zurück in Sydney sind, in der Stadt in der die große Reise begonnen hat.

Bis ganz bald und liebe Grüße

Anna

Agnes Water - Airlie Beach / Whitsunday Islands

Dienstag, 09.01.2018

Hallo Ihr Lieben am anderen Ende der Welt,

wir sitzen gerade mal wieder im Bus zu unserem nächsten Stop, also habe ich die nächsten 5 Stunden genügend Zeit, um von den letzten Tagen in Agnes Water und Airlie Beach zu berichten.

Am 3.01 sind wir am Abend in Agnes Water angekommen und für eine Nacht in ein Hostel etwas außerhalb von der Kleinstadt eingecheckt. Wir wurden von einem Shuttle des Hostels abgeholt, sodass wir zum Glück nicht erst im Dunkeln das Hostel aufsuchen mussten. Nach dem Essen war es dann auch schon recht spät, also ging es dann schon ins Bett. Am nächsten Morgen haben wir dann wieder unsere Sachen gepackt, sind aus dem Hostel ausgeschenkt und mit dem Shuttle ins Zentrum gefahren waren.

Unser Ziel: eine Surfschule. Man kann ja nicht für eine so lange Zeit in Australien gewesen sein, ohne es wenigstens mal ausprobiert zu haben. Mit einer Gruppe von ca. 20 Leuten und den Surflehrern ging es dann mit den Boards los in Richtung Strand. Zuerst haben wir dann eine kleine Einweisung bekommen was zu beachten ist und welche Gefahren die falsche Technik mit sich bringt. Danach haben wir uns dann an die Trockenübungen auf dem Sand gemacht. Jeder hat dafür zuerst ein Boards zugeteilt bekommen, dass für den jeweiligen Körper angemessen war. Das wichtigste beim Surfen ist das Paddeln, da man dies zu ca. 90% nur tut. Also wurde auf dem Board liegend das Paddeln und dann das Aufstehen geübt. Nachdem wir dann alle lautstark bestätigt haben, dass wir bereit sind ins Wasser zu gehen, ging es dann so richtig los. Die nur 0,5m hohen Wellen waren gut für die Anfang, dass man nicht gleich komplett vom Board gerissen wird.

Es wurde dann fleißig gepaddelt, dann gab es nochmal Anschub von einem der Surflehrer und auf ,JUMP!‘ sollten wir dann versuchen aufzustehen und zum Strand zurück zu surfen. Natürlich hat das nicht beim ersten Mal geklappt, aber Übung macht den Meister. Nachdem ich ein paar Mal runtergefallen bin oder teilweise nur auf den Knien stand, hat es dann endlich geklappt. Es hat super viel Spaß gemacht und ich werde es definitiv wieder versuchen und hoffe wir haben vielleicht in Sydney nochmal die Möglichkeit dazu. Nach 3 Stunden war ich dann aber auch ziemlich kaputt und es ging zurück zum Surfshop wo dann jeder noch ein Teilnahmezertifikat bekommen hat.

Für uns ging es danach mit dem Shuttle zurück ins Hostel. Von dort aus wurden wir dann zu einer kleinen Känguru-Auffangstation gebracht. Ein älteres Ehepaar pflegt dort kranke Kängurus und wildert diese wieder aus. Für Touristen gibt es nur eine Stunde am Tag in der die Kängurus besichtigt, gestreichelt und gefüttert werden können. Fand ich persönlich sehr gut, da die Tiere dann nicht so einem Stress ausgesetzt werden und zu viel Kontakt zu den Menschen haben. Ich konnte die Kängurus problemlos füttern und streicheln. Es war unglaublich nach so langer Zeit endlich einem Känguru gegenüber zu stehen! :) Ich konnte mir das immer nicht vorstellen, wie ein Känguru-Baby im Beutel der Mutter sitzt und konnte das nun auch Live sehen.

     

Nach einer Stunde wurden wieder abgeholt und es ging zurück ins Hostel. Dort mussten wir uns noch bis zum späten Abend die Zeit vertreiben, da es für uns mit dem Nachtbus über 10 Stunden nach Airlie Beach ging, Blöderweise habe ich im Bus kaum geschlafen. Habe mich nur hin und her gedreht und ca. 1 Stunde vor Ankunft dann eine bequeme Position gefunden. Naja, gehört auch dazu. Gegen 8 Uhr morgens sind wir dann in Airlie Beach angekommen und haben die Zeit bis Mittag an einer angelegten Lagune verbracht, da wir erst dann ins Hostel einchecken konnten. Ab 12 Uhr konnten wir dann endlich ins Zimmer und haben erstmal bis abends geschlafen. Nach dem einkaufen und essen ging es dann wieder ins Bett, da ich immer noch fertig war von der Busfahrt.

Da wir mittlerweile jeden Tag über 30 Grad haben, macht der Körper leider auch nicht immer das was er sollte. Schon vor der Busfahrt hatte ich dicke Füße, meine Knöchel konnte man kaum noch sehen, und Wasser in den Beinen. Da war die lange Busfahrt nicht gerade gut, aber gut das ich mit zwei Physiotherapeutinnen unterwegs bin, die Abhilfe schaffen konnten.

Den nächsten Tag haben wir wieder ganz unspektakulär an der Lagune verbracht, da es in Airlie Beach direkt nicht viel anderes zu sehen gibt.

Am Sonntag den 07.01. ging es für uns morgens los mit einem Speedboat zu den Whitsunday Islands. Wir hatten dafür eine Tagestour gebucht, die, wie sich herausstellte, leider doch eher schlecht war.

Unseren ersten Stopp hatten wir nach ca. 45 Minuten Fahrt in der Nähe der Hook Island. Dort hatten wir eine halbe Stunde Zeit im Great Barrier Reaf, das schon dort beginnt, zu schnorcheln. Für mich war es das erste Mal und es war sehr schön die vielen Bunte Fische zu sehen. Korallen habe ich auch viele gesehen, war aber leider sehr schockiert wie kaputt diese bereits waren. Die meisten waren bereits grau, beige und abgestorben. Wir wurden einen typischen Touristen-Schnorchelpunkt geführt, der davon bereits komplett zerstört war. Fand ich sehr schade und hätte nicht damit gerechnet, dass es bereits so weit fortgeschritten ist. Leider habe ich zur Zeit keine Bilder die ich euch zeigen könnte. Mein bestes Erlebnis beim Schnorcheln war jedoch, dass ich Nemo sehen konnte :)

Mit dem ging es von dort aus dann weiter zu unserem nächsten Punkt dem Hill Inlet. Der Ausblick von dieser Aussichtsplattform war atemberaubend. Wir hatten einen Blick auf den Whitehaven Beach mit dem extrem weißen Sand und das Meer, dass in vielen verschiedenen Blautönen schimmerte. Diesen Ausblick werde ich nie im Leben vergessen und glaube sogar, dass es der bislang schönste auf meiner bisherigen Reise war. Nach kurzer Zeit ging es dann wieder zurück zum Boot. Wir hatten gerade mal 13 Uhr und es fing in Strömen an zu Regnen. Bisher hatten wir das immer so, entweder es regnet gar nicht oder die Welt geht halb unter. Leider hatten wir dann so einen Tag erwischt. Wir wurden dann für 1,5 Stunden im strömenden Regen am Whitehaven Beach ausgesetzt und sollten die Zeit am Strand genießen. Wurde dann leider nichts draus. Habe die Zeit über dann die großen Echsen beobachtet, die in der Nähe vom Rastplatz umhergeschlichen sind, in der Hoffnung etwas zu essen zu bekommen. Nach der Zeit wurden wir dann vom Boot wieder abgeholt und es ging zurück in den Hafen von Airlie Beach.

Die Orte die wir während der Tour besucht haben waren sehr schön, aber es war einfach nur ein durchschleusen von Touris und man hatte keine Zeit die Ausblicke zu genießen. Fand ich sehr schade und schlecht gemacht.

Zurück im Hostel habe ich dann erstmal die heiße Dusche genossen, da ich von dem Regen und der Bootsfahrt durchgefroren war. Auch in Australien kann man frieren.. Musste die Nächte im Hostel immer mit langer Hose, dickem Pullover und Kuschelsocken schlafen, da die Klimaanlage nachts immer automatisch anging und ich extrem gefroren habe.

Den nächsten und letzten Tag in Airlie Beach haben wir wieder in der Lagune verbracht und sind durch die kleinen Läden geschlendert. Abends ging es dann wieder ans Packen. So langsam wird der Platz in dem Backpack aber auch wirklich eng.

Ich sitze jetzt am nächsten Morgen den 09.01 im Bus in Richtung Townsville. Von dort aus gehen wir morgen für 2 Nächte auf die Insel Magnetic Island, wo wilde Koalas in den Wäldern leben sollen. Ich hoffe ich kann dann beim nächsten Beitrag ein Bild von einem Koala zeigen :)

Weniger als 3 Wochen habe ich nun noch in diesem unglaublichen Land. Es ist Wahnsinn wie schnell die Zeit bisher vergangen ist. Ich freue mich aber auch sehr auf zuhause und darauf meine Liebsten am 28. Januar endlich wieder in die Arme schließen zu können.

Ich melde mich bald wieder.

Bis Bald,

Anna

 

Happy New Year - Silvester mal anders

Mittwoch, 03.01.2018

Hallo Ihr Lieben,

ein frohes neues Jahr 2018 und vor allem Glück und Gesundheit wünsche ich aus Australien. Wir haben Silvester und Neujahr auf der weltgrößten Sandinsel verbracht. Es war, wie auch Weihnachten, komplett anders, aber auch schön. Aber ich fange am besten mal am Anfang von unserem 3-Tagestrip an, denn ich habe so viel zu erzählen.

Am 31.12. ging es bei uns früh los. Um 6 Uhr mussten wir bereits abschrecken und unser Gepäck in den Schließfächern verstauen. Auf die Insel durften wir nur einen kleinen Tagesrucksack mitnehmen, wobei wir auch nicht wirklich mehr als Badezeug und ein Handtuch gebraucht hätten. Zuerst haben wir dann von unserem Guides Macca noch eine Sicherheitseinweisung bekommen, was das Fahren und allgemein das Verhalten auf der Insel betrifft. Ich habe mich am Vortag noch ganz mutig für das Fahren auf der Insel eintragen, aber nach der Sicherheitseinweisung hatte ich dann ein wenig Angst davor. Nicht mal unbedingt Angst Offroad zu fahren, aber auf der falschen Seite und dann auch noch mit links zu schalten. Zudem sind leider auch schon viele Unfalles auf der Insel passiert. Nach dem kurzen Vortrag wurde unsere Gruppe von 24 Leuten auf 3 Geländewagen verteilt. Das erste Auto wurde dabei dauerhaft von unserem Guide gefahren, der uns immer vorweg über Funk angeleitet hat. Wir 3 Mädels sind dann zusammen mit 4 Engländern und einem Franzosen geteilt. Da die Engländer sich mit Linksverkehr auskennen, hatten wir kein Problem damit, sie zuerst fahren zu lassen, da wir auch erstmal zum Fähranleger kommen mussten. Von dort aus ging es dann mit der Fähre in ca. 40 Minuten nach Fraser Island. Dort angekommen ging es dann mit den Autos sofort los zu unserem ersten Stopp. Wir sind keine 5km weit gekommen und haben uns das erste Mal in dem lockeren Sand festgefahren. Da war ich wieder froh, dass ich nicht gefahren bin. Also alle aus dem Auto raus und schieben. Mit 7 Leuten war das zum Glück auch kein Problem. Weiter ging’s dann im Partyauto mit Musik und guter Laune. Nach ca. 40 Minuten haben wir dann den Lake Birrabeen erreicht. Wir waren alle sehr froh uns in dem kristallklaren Wasser abzukühlen, da man bei 30 Grad und ohne Klimaanlage schon ganz schön ins Schwitzen kommt. Der See war unglaublich schön und der Sand so weiß, das habe ich noch nie zuvor gesehen. Einfach nur schön! Alle Seen und Bäche auf dieser Insel sind Süßwasser. Konnte ich mir erst gar vor stellen, da die Insel mitten im salzigen Ozean liegt.

Und was macht man mit einer Gruppe von Leuten zwischen 18 – 30 Jahren?! Ein paar Wasserbälle ins Wasser schmeißen und schon waren wir erstmal 1,5 Stunden beschäftigt bis es dann weiter ging. Der nächste Stopp sollte dann die Centers Station sein. Auf dem Weg dahin haben wir uns dann das zweite Mal festgefahren und mussten dieses Mal unser Auto freibuddeln, damit wir überhaupt wieder vor- oder rückwärts kommen konnten. Nach wenigen Minuten konnten wir dann wieder weiterfahren und sind kurz darauf an der Central Station angekommen. Dort haben wir eine kurze Pause gemacht und unser Guide hat uns etwas über den Regenwald und allgemein die Insel erzählt. Von da aus ging es dann mit dem Auto weiter zu unserem Camp am Strand. Über die gesamte Insel sind kleine Campingplätze verteilt, da man nicht einfach irgendwo campen darf. Unser Camp bestand aus 10 Viermann-Zelten, einem Unterdach wo wir zusammen sitzen und essen konnten und einem Dixi. Von dem Luxus einer warmen Dusche und sauberen Toiletten mussten wir uns für die Tage auf der Insel verabschieden. Aber auch das war kein Problem und gehört bei so einem Ausflug ja auch dazu. Das Camp war komplett umzäunt mit einem Elektrozaun, da in der Abenddämmerung und Nacht die wilden Dingos die auf der Insel leben, um uns herumgeschlichen sind. Wenn wir zum Strand gegangen sind, nur ca. 100m von unserem Camp, mussten wir immer einen Dingo Abwehrstock dabei haben, falls diese doch mal angreifen sollten. Ich habe leider in der ganzen Zeit nicht einen gesehen..

Nachdem wir unsere Sachen dann in den Zelten untergebracht hatten und Mittag gegessen hatten, ging es dann wieder mit dem Auto los. Nach ca. 10 Minuten sind wir dann ausgestiegen und hatten einen 40-minütigen Weg durch den Sand vor uns zum Lake Wabby. Ich wurde in der Nacht dann auch schön von Wadenkrämpfen gequält :D Der Weg führte mitten durch den Regenwald, vorbei an riesigen Sanddünen zu dem See. Der See war recht groß, aber schon sehr aufgeheizt, sodass es keine wirkliche Abkühlung war, aber dennoch sehr angenehm sich im Wasser treiben zu lassen. Wenn man einige Minuten still sitzen geblieben ist, kamen die kleinen Fische zu einem und haben an der Haut geknabbert. Komisches aber auch gleichzeitig angenehmes Gefühl. Gegen späten Nachmittag ging es dann zu Fuß zurück zu den Autos. Da habe ich mich dann mal ans Fahren getraut, da wir nur ca. 15 Minuten am Strand entlang fahren mussten. Hat besser geklappt als gedacht, hat sich aber trotzdem absolut falsch angefühlt. Wo ich blinken wollte, habe ich dann erstmal den Scheibenwischer angemacht, da auch das ja andersherum ist als bei den deutschen Autos.

Zurück im Camp war alles schön mit Luftballons, Girlanden und Lichterketten geschmückt. Beim Burger grillen haben wir dann den Silvesterabend eingeleitet. Ein wenig getrunken, viel gesungen und gelacht. Da ein Feuerwerk auf der Insel nicht erlaubt ist, gab es für uns nur Wunderkerzen, Leuchtarmbänder und jede Menge Champagner von unserem Guide. Es war cool Silvester mal komplett anders zu verbringen und vor allem mit eigentlich völlig fremden Leuten. Wir haben den Jahreswechsel 2017/2018 dann 9 Stunden früher gefeiert als in Deutschland.

Kurz nach Mitternacht wollte ich dann auch nur noch ins Zelt auf die schöne harte Isomatte und schlafen. Vivien hat dann kurz vorher nochmal das Zelt ausgeleuchtet und ich lag schon. Auf einmal meinte sie dann, an der Decke ist eine Spinne und ich bin wie eine Seerobbe schreiend aus dem Zelt gekrabbelt. Für unseren Guide war das kein Problem, der hat die einfach mit einem Schuh erlegt und meinte die ist giftig, aber man stirbt nicht davon. Hat mir in dem Moment leider auch nicht weitergeholfen. Mich hat es die ganze Nacht am ganzen Körper gekrabbelt. Ruhig schlafen konnte ich danach nicht mehr :D

Am nächsten Morgen sollte es nach dem Frühstück dann wieder mit den Autos losgehen. Da alle aus unserem Auto am Vorabend ordentlich Vollgas gegeben haben, konnte von denen niemand fahren, also habe ich mich wieder hinters Steuer gesetzt mit Fenja neben mir, die dann immer schön für mich geschaltet hat. Absolutes Dreamteam beim Autofahren, besser geht’s nicht. Wir sind dann am Strand entlang und kurze Zeit innerhalb der Insel in ca. 30 Minuten zu einem kristallklaren Bach dem Eli Creek gefahren. Habe es zum Glück geschafft mich nicht fest zu fahren. Wir sind dann ahnungslos alle mutig reingesprungen und haben dann gemerkt, dass das Wasser arschkalt war. Zumindest waren wir dann alle wach. Wir haben uns einige Zeit in dem Wasser treiben lassen. Unser Guide hat dann einige von uns zu einem kleinen Flugplatz direkt am Strand gebracht, da wir gerne einen Rundflug über die Insel machen wollten. Zu fünft ging es dann in einem kleinen Propellerflugzeug in die Luft. Von dort aus sind wir einmal über die Insel geflogen, vorbei am Maheno Schiffswrack, über den Regenwald und die Seen. Der eine See sieht dabei von oben aus wie ein Schmetterling, einfach wunderschön. Wo wir wieder zur Landung ansetzen wollten, war es sehr windig und ich hatte kurze Zeit das Gefühl, das wir gleich irgendwo mitten im Regenwald landen, aber der Pilot hatte alles bestens unter Kontrolle.

Wieder am Eli Creek angekommen ging es zusammen mit der restlichen Gruppe weiter zum Maheno Schiffswrack. Dieses Schiff sollte ursprünglich in den 1930ern verschrottet werden und sollte abgeschleppt werden, lief dabei aber auf Grund. Mittlerweile sieht man nur noch den oberen Teil des Wracks. Der Rest liegt bereits ca. 20m im Sand vergraben. Das Schiffswrack wird voraussichtlich in den nächsten Jahren vollständig im Sand versinken. Nach einer kurzen Gruppenfoto-Session ging es dann mit dem Auto weiter zu den Champagne Pools. Auf dem Weg dorthin haben wir uns dann wieder mehrmals festgefahren, gut das ich nicht mehr gefahren bin.

Die Champagne Pools sind Naturpools direkt am Meer. Den Namen haben sie daher, dass es aussieht wie sprudelnder Champagner wenn das Wasser über die Felsen in die Pools schwappt. Nach dem Baden ging es für uns dann wieder in die Auto und auf zum Indian Head. Ein wunderschöner Aussichtspunkt von dem aus man im Meer Haie, Schildkröten usw. Beobachten kann, aber auch einen schönen Blick auf das Inland und die Strände hat.

Mittlerweile hatten wir dann schon späten Nachmittag und haben uns auf den Rückweg zum Camp gemacht, da wir noch 1,5 Stunden fahren mussten. Wir haben nochmal kurz am Eli Creek angehalten, um uns mit dem Süßwasser das Salz und den Sand vom Körper zu waschen. Auf dem Rückweg hat es dann wieder angefangen zu regnen und gewittern, aber der Tag war für uns ja eh schon fast vorüber.

Zurück im Camp mussten dann erstmal wieder mehrere Spinnen, zum Glück nur außen an Zelten, getötet werden. In einem anderen Zelt hatte sich einige riesige Echse, ca. 80cm lang, verirrt, da das Zelt die ganze Zeit offen stand. Nach dem gemeinsamen Abendessen bin ich dann auch bald müde und kaputt ins Bett gefallen.

Am nächsten Morgen und auch letzten Tag für uns ging es nach dem Aufräumen und Packen wieder los mit dem Auto zu unserem letzten Stopp dem Lake McKenzie. Der See war der Schönste, den ich auf der Insel gesehen habe. Das Wasser so klar, dass man es theoretisch hätte trinken können. Dafür hat sich auch der holprige Hinweg auf der Rückbank in dem Auto absolut gelohnt.

Um die Mittagszeit ging es für uns dann wieder in Richtung Kingfisher Bay von wo aus wir nachmittags die Fähre in Richtung Festland genommen haben.

Ich kann einen Trip auf diese nur empfehlen, und bin froh das wir diese große Tour gemacht haben und nicht nur eine 1-Tages Busfahrt. Das wäre definitiv zu wenig gewesen waren und gerade über Silvester war es nochmal etwas Besonderes.

Mit der Fähre ging es für uns dann wieder nach Hervey Bay und wieder zurück zum Hostel. Auf dem Weg haben wir dann noch viele Kängurus auf einem Feld entlang hüpfen sehen.

Den Abend haben wir nur noch mit Wäsche waschen und packen verbracht. Ich sitze jetzt am 03.01.2018 in der Lobby vom Hostel. Wir warten auf unseren Bus der uns am Nachmittag zu unserem nächsten Stopp Agnes Waters bringt. Dort verbringen wir nur eine Nacht, bevor es mit dem Nachtbus weitergeht nach Airlie Beach und für einen Tagestrip auf die Whitesunday Islands.

Ich melde mich dann wieder aus Airlie Beach und hoffe Ihr habt alle einen guten Start in das neue Jahr.

Liebe Grüße

Anna

Noosa Heads Nationalpark

Samstag, 30.12.2017

Hallo Ihr Lieben,

wie gesagt wollte ich mich ja vor Ende des Jahres 2017 noch einmal melden. Unglaublich das dieses Jahr in ein paar Stunden nun wirklich schon vorbei ist. Das Jahr verging einfach viel zu schnell, aber es war ein Jahr, was mir mit all den Höhen und Tiefen, neuen Erfahrungen, Erlebnissen und Erinnerungen definitiv im Gedächtnis bleiben wird.

Aber genug davon, ich möchte nun erstmal von den schönen Tagen in Noosa berichten.

Am 2. Weihnachtstag ging es morgens für uns mit dem Bus von Brisbane nach Noosa. Untergebracht waren wir in einem Hostel in Strandnähe. Von außen komplett pink angemalt, ein Albtraum für jeden Kerl. Wenn auch pink nicht gerade meine Lieblingsfarbe ist, haben ich mich dort vom ersten Moment an super wohl gefühlt. Es war einfach die entspannte Atmosphäre, die netten Mitarbeiter und allgemein das Design des Hostels, das zum Wohlfühlen einlud.

Da wir an dem Tag noch am frühen Nachmittag dort angekommen sind, ging es für uns erstmal mit Bodyboards ab zum Strand. Dort haben wir nochmal die letzten Sonnenstunden genossen und uns in den Wellen treiben lassen. Achja und unseren coolen Sandmann darf ich natürlich auch nicht vergessen.

Am nächsten Morgen sind wir am Vormittag erstmal einkaufen gegangen, da der nächste große Supermarkt zu Fuß ca. 2,5km entfernt war. Am Nachmittag haben wir uns dann in unseren Wanderschuhen auf den Weg zum Sunshine Beach gemacht, um von dort aus den Coastal Walk durch den Noosa Nationalpark entlang der Küste zu gehen. Über mehrere Treppenstufen, steinige Wege und Äste sind wir am Alexandria Bay, einem wunderschönen und fast menschenleeren Strand vorbeigekommen. Dort sind wir erstmal entspannt und barfuß durchs Wasser geschleudert. War nach bereits 2,5km in den Wanderschuhen bei den hohen Temperaturen auch sehr angenehm. Am Ende des Strandes ging es dann wieder weiter mit dem Coastal Track zu den Hells Gates. Von diesen Klippen hatte man einen wunderschönen Ausblick auf das Meer und den Nationalpark. Nach ca. 1 weiteren km erreichten wir dann unser Hauptziel, die Noosa Fairy Pools. Das sind Naturpools die direkt im Meer liegen, aber durch Steine abgeschirmt sind wie ein Pool und zum entspannten Baden einladen. Völlig durchgeschwitzt und kaputt haben wir es uns da dann erstmal gut gehen lassen und das Baden genossen. In kleineren Becken neben den Pools konnte man überall kleine Fische, Muscheln und Krabben beobachten. Wir haben fast den ganzen Nachmittag dort verbracht und Kräfte gesammelt für den Rückweg. Ich war dann auch ziemlich froh als wir zurück im Hostel waren, da wir kein Trinkwasser mehr für den Rückweg hatten.

Am nächsten Tag ging es für uns vormittags noch einmal los zum Alexandria Bay. Wir hatten noch mitbekommen, dass man dort wunderbar Meeresschildkröten beim Schwimmen beobachten kann. Also ging es dann dieses Mal mit ausreichend Wasser für den Weg los. Auf dem Weg haben wir noch eine kleine Bucht entdeckt, zu der wir dann erstmal runtergeklettert sind. Da war ich dann sehr dankbar für die guten Wanderschuhe :D wir hatten die komplette Bucht und das Wasser nur für uns alleine und haben beim Schwimmen und sonnen völlig die Zeit vergessen. Gegen frühen Nachmittag ging es dann weiter zum Schildkröten-Punkt. Als ich dann die erste große Meeresschildkröten im Wasser gesehen hab, bin ich völlig überwältigt gewesen. Es war so schön diese Tiere in der freien Natur sehen zu können. Über 1 Stunde haben wir an der Klippe gesessen und den Schildkröten zugesehen, die immer mal wieder an die Wasseroberfläche gekommen sind. Für mich war es mein absolutes Highlight unseres Noosa Aufenthalts.

Gegen späten Nachmittag ging es für uns dann zurück zum Sunshine Beach und zurück zum Hostel. Am Abend mussten wir dann nämlich leider schon wieder die Sachen packen, da es am 29.12. Schon wieder weitergehen sollte. Ich habe mich in dem Ort und dem Hostel super wohl gefühlt und wäre am liebsten dort geblieben.

Am nächsten Morgen sind wir dann mit dem Bus über 5 Stunden von Noosa nach Hervey Bay gefahren. Normalerweise vertrage ich die Busfahrten ja ziemlich gut, aber der Busfahrer hatte es anscheinend sehr eilig die lange Strecke durch einen Nationalpark mit kaputter Straße zu überwinden. Die Spucktüte habe ich dann aber zum Glück doch nicht gebraucht, war aber schon sehr nah dran, da die viele Schokolade anscheinend nicht so gut war..

Wir sind in Hervey Bay direkt vor unserem Hostel rausgelassen worden und konnten den späten Nachmittag dann noch am Strand genießen.

Heute am 30.12. Haben wir den Tag wieder am Strand verbracht und Fenja und ich haben dann zum ersten Mal Stand up Paddling ausprobiert. Ich hatte anfangs die Sorge, dass ich mich nicht ansatzweise darauf halten könnte, wurde dann aber positiv von mir selbst überrascht. Zuerst hab ich mich dann auf den Knien versucht und schon nach kurzer Zeit hat es dann auch im Stehen funktioniert. Das hat einfach unglaublich viel Spaß gemacht und ich bin sehr froh das ausprobiert zu haben.

Nun sitze ich hier im Hostel, habe meinen Sachen für unseren Silvester Trip auf Fraser Island schon gepackt und bin voller Vorfreude darauf, was uns auf der Insel erwartet. Fraser Island ist eine 120km lange Sandinsel, sogar die größte der Welt. Wir werden die Tage vom 31.12. – 02.01. dort verbringen und eigenständig mit geeigneten Geländewagen und einem Guide über die Insel fahren und dort Campen. Ich bin gespannt was ich im neuen Jahr dann berichten kann. Es wird auf jeden Fall ein ruhiges Silvester, da Feuerwerk, Böller etc. Dort strikt verboten sind,

Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018, aber macht nicht zu doll ;)

Ich melde mich dann im neuen Jahr.

Liebe Grüße von der Weltenbummlerin

 

Merry Christmas aus Down Under

Dienstag, 26.12.2017

Hallo Ihr Lieben,

erstmal wünsche ich frohe Weihnachten aus dem schönen Australien (bzw. Hoffe ich das Ihr schöne Weihnachten hattet.). Ich hoffe Ihr genießt die Feiertage/freien Tage, wenn möglich auch ohne allzu großen Stress.

Bevor ich dann berichte wie wir die Feiertage verbracht haben, fange ich mal am Anfang unserer Brisbane Woche an. Am Dienstag den 19.12. ging es für Vivien und mich nach über 10 Tagen Gold Coast mit dem Bus ins 80km entfernte Brisbane. Wir sind dort dann für die nächsten 5 Nächte in ein Hostel in der Nähe vom Zentrum eingecheckt. An dem Tag ging es früh ins Bett, da wir am nächsten Tag um halb 5 aufstehen wollten, da Fenja gegen 6 Uhr morgens endlich in Brisbane landen sollte.

Also ging es dann am Mittwoch früh morgens los zum Flughafen. Gegen 6.20 ist Fenja dann in Brisbane gelandet. Gespannt haben wir dann am Flughafen gewartet und die Menschen beobachtet, die kurz vor Weihnachten noch bei Ihren Liebsten angekommen sind. Das war für Vivien und mich irgendwie zu viel Liebe, dass wir uns gewünscht haben nun auch bei unseren Liebsten zu sein. Als Fenja um kurz nach 8 noch nicht da war, haben wir uns dann schon ein wenig Gedanken gemacht und wurden unruhig. Kurz darauf konnte ich Sie dann aber zum Glück in die Arme schließen. Da konnte ich meine Tränen dann auch nicht mehr unterdrücken. Es hat sich angefühlt als wenn man ein Stückchen Heimat in den Armen hält.

Im Dreiergespann ging es dann erstmal zurück ins Hostel und dort direkt in den Pool auf der Dachterrasse, von wo aus man einen wunderbaren Blick auf den Fluss und die Skyline von Brisbane hat. Nach einem Mittagsschlaf ging es für uns dann nochmal zu dem Southbank Parkland wo wir uns dann mit einer weiteren Freundin getroffen haben. Southbank Parkland ist eine angelegte Badelagune mitten in der Stadt, da Brisbane nicht direkt am Meer liegt. Dort haben wir dann noch den restlichen Tag verbracht.

 

Die beiden folgenden Tage haben wir ähnlich verbracht und sind zwischendurch nochmal in die Stadt gegangen und haben die Gegend erkundet. Im Vergleich Sydney – Brisbane muss ich sagen, dass mir Sydney noch besser gefallen hat, da es zum einen direkt am Meer liegt, andererseits aber auch eine schöne Großstadt ist, in der es viel zu sehen und erkunden gibt.

Am 23.12. sind wir vormittags wieder etwas durch die Gegend geschlendert und haben uns wenig von dem Weihnacht-Sale hinreißen lassen. Am Nachmittag hatten wir dann geplant uns von den Klippen der Kangoroo Point Cliffs abzuseilen. Das war ein Geburtstagsgeschenk an Fenja und dann haben wir uns alle 4 gleich mal heran getraut. Zuerst wurden wir entsprechend mit der richtigen Ausrüstung ausgestattet und dann ging es mit den Guides hoch zum Kangoroos Point. So langsam stieg dann auch die Aufregung und das Herz schlug immer schneller. Auch wenn es sich laut Flyer nur um 25m handeln sollte. Wir wurden von den Tourguides eingewiesen wie wir uns zu verhalten haben und was zu tun ist. Wir waren jederzeit zusätzlich durch die Guides gesichert, für das abseilen an sich waren wir aber selbst zuständig. Als ich dann an der Reihe war und über die Maurer zum Abgrund gehen durfte, habe ich dann doch ganz schön gezittert. Die jung Frau hat mich dann gesichert und noch einmal kurz erklärt was ich nun machen muss. Daraufhin sollte ich mich dann noch hinten ‚fallen‘ lassen, sodass man ca. Im 90 Grad Winkel zu der Klippe stand. Dieser Anfang war definitiv das schwierigste. Der Rest war dann nur noch entspannt und hat sehr viel Spaß gemacht. Der Ausblick auf die Skyline und den kleinen Hafen mit den Fischerbooten war von dort wunderschön.

Da wir eine kleine Gruppe von 13 waren, die auf 2 Guides aufgeteilt wurden, hatten wir Glück und durften das Abseilen bei einer zweiten Runde nochmal richtig genießen.

Nach dem Adrenalin-Kick haben wir den Abend dann ganz entspannt bei einer Fahrt mit der Fähre auf dem Brisbane River ausklingen lassen.

Zurück im Hostel ging es dann auch mal wieder ans Packen, da die Weihnachtstage vor der Tür standen und wir für die Tage in eine Privatwohnung eingezogen sind.

Am Heiligmorgen den 24.12. ging es für uns 4 mit dem Zug von Brisbane zurück nach Surfers Paradise. Wir haben den Tag am Strand bei 33 Grad sehr genossen und uns ordentlich in den Wellen ausgetobt. Obwohl ich mich regelmäßig neu eingecremt habe, habe ich einen heftigen Sonnenbrand an den Füßen und Schienbeinen bekommen, dass ich abends kaum noch laufen konnte. Dennoch war es ein schönes Erlebnis den 24. Am Strand bei schönstem Wetter zu verbringen.

Am Abend haben wir uns in der Wohnung dann ein leckeres Käsefondue gezaubert und eine kleine aber feine Bescherung gemacht. Den Heiligabend haben wir dann in Ruhe mit einem Film gemütlich auf der Couch ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen habe ich dann erst so richtig gemerkt wie sehr mein Sonnenbrand eigentlich weh tat und spannte. Fenja und Josie haben den 2. Weihnachtstag im Freien verbracht und Vivien und ich sind in der Wohnung geblieben, haben unsere Sonnenbrand gekühlt und Filme geguckt. Wir hatten also einen sehr entspannten Tag ohne Stress.

Ich muss sagen, dass es schön war Weihnachten mal in einem anderen Land und bei über 30 Grad zu verbringen. Die Erfahrung möchte ich definitiv nicht missen, freue mich aber dennoch wenn ich das nächste Weihnachten wieder bei meiner Familie verbringen kann. Gerade zu dieser Zeit denkt man doch sehr viel an die Liebsten in Deutschland.

Wir haben uns auch entschieden, Weihnachten so zu feiern wie wir es gewohnt sind. In Australien wird nämlich vor allem der 25.12. gefeiert und die Bescherung findet an diesem Morgen statt.

Wir sitzen nun am 26.12. Morgens wieder im Bus in Richtung Noosa. Es ist unglaublich, dass das Jahr in wenigen Tagen nun schon wieder vorbei ist. Ich habe das Gefühl, die Jahre vergehen immer schneller. Daher ist es umso schöner sich Erinnerungen und Erlebnisse zu schaffen, an denen man ein Leben lang festhalten kann und an die man sich gerne zurück erinnert. Mein Abenteuer in Down Under ist ein solches Erlebnis welches ich nie vergessen werde und was einen in gewisser Weise prägt.

Ich melde mich dann nochmal bevor es für uns am 31.12. nach Fraser Island geht.

Sonnige Grüße aus Australien,

Anna

Goldküste - Surfers Paradise

Sonntag, 17.12.2017

Hallo Ihr Lieben,

eigentlich hatte ich gedacht mich schon früher zu melden, aber die letzten Tage war das WLAN im Hostel leider eher schlecht und so richtig Lust zu schreiben hatte ich auch nicht, da ich die Zeit lieber anders genutzt und genossen habe.

Heute bin ich dann aber mal motiviert von meinen letzten Tagen und der vergangenen Woche an der Goldküste zu berichten.

Letzten Samstag sind wir am 09.12 in Surfers Paradise nach einer recht kurzen Busfahrt von 2 Stunden angekommen. Von der Bushaltestelle ging es dann mit unserem Gepäck noch ca. 1,5km zu Fuß bis zum Hostel. Wie gut das man sich nach einiger Zeit daran gewöhnt diese Strecke mit Gepäck und bei 30 Grad und Sonnenschein zurückzulegen. Das Hostel in dem wir für insgesamt 10 Nächte untergebracht sind, ist an sich sehr gut auch wenn die Waschräume und Toiletten (Unisex) eher eklig sind. Naja, Männer sind Schweine, Frauen aber anscheinend auch manchmal.

Die ersten 4 Nächte haben wir uns ein 4er Frauenzimmer mit der Engländerin Amber geteilt, mit der wir uns auf Anhieb super verstanden haben. Den ersten Tag haben wir dann zu Dritt am Strand und in der Stadt verbracht. Da es hier extrem windig ist, war nach 10 Minuten am Strand schon ALLES voll mit Sand. Die Tücher, die Rucksäcke, der gesamte Körper.. aber in Verbindung mit Sonnencreme immerhin ein gratis Peeling. In der Stadt und am berühmten Surfers Paradise Beach ist alles weihnachtlich geschmückt und abends auch schön beleuchtet. Zwischendurch sieht man dann Santa Clause in Badehose und mit Sonnenbrille mit seinen helfenden Elfen durch die Gassen laufen. Die Weihnachtsstimmung kommt hier trotzdem nicht auf, aber das habe ich auch nicht anders erwartet..

      

Am Montag haben wir uns auf den Weg in das Outlet Center Harbourtown gemacht, mit über 150 verschiedenen Läden, größer als die bekannten Outlets in Deutschland. Da mussten wir dann einmal ein bisschen eskalieren, da alles einfach zu günstig war und die Mode hier viel schöner ist als bei uns zuhause. Freue mich schon auf das Packen am Montag…. Nicht!

Am Nachmittag ging es dann mit dem Free Shuttle zurück zum Hostel und dann wurde nur noch am Pool entspannt und sich gebräunt. Hätte es zu Anfang nicht gedacht, aber auch ich Kalkleiste habe schon viel Farbe bekommen und sehe nicht mehr so krank aus wie am Anfang.

Den nächsten und auch gleichzeitig letzten Tag von Amber haben wir dann wieder am Strand und am Pool verbracht, also nichts spektakuläres. Abends hatten wir dann Lust nochmal ein bisschen feiern zu gehen. Für 5$ Eintritt und 2 Gratisgetränken und auch noch Essen dazu, war das mehr als in Ordnung. Das war eine gute Gelegenheit um mal das australische Bier zu testen. Naja was soll ich sagen, da kann ich auch gleich Wasser trinken. Es schmeckt nach nichts, ist total wässrig und absolut nicht zu vergleichen mit dem deutschen Bier. Aber probieren musste man da ja mal. Wir saßen vorher noch mit mehreren Backpackern zusammen im Hostel bevor es los ging, bis eine riesengroße Huntsman Spider an der Bar entlang gekrabbelt ist. Gut das ich nicht die einzige war, die laut aufgeschrien hat. Ich hätte es nicht beschreien sollen, noch keine Spinnen gesehen haben. Wie gut das alle Kerle noch mehr Angst, vor der eigentlich ungefährlichen Spinnen hatten, als die Frauen. Die Spinne musste dann von einer zierlichen, 1,60m großen Kanadierin erlegt werden. Da muss ich glaube ich nicht weiter was zu sagen :D Kurz darauf ging es dann erstmal los in die Stadt.

Lange haben wir an dem Abend auch nicht ausgehalten, aber die Musik und die Location an sich waren gut, hätte es nur nicht um 22 Uhr schon überall nach Erbrochenem gerochen. Noch ein Grund mehr um zurück ins Hostel zu gehen und uns einfach schlafen zu legen.

Am nächsten Tag hatten wir eigentlich gedacht mal eine Fahrt mit dem Speed-Boat oder ähnliches zu machen, aber die Preise in diesem Touristenort sprechen echt für sich.. auch alle anderen Attraktionen die uns interessierten waren einfach zu teuer um das hier zu machen. Schnorcheln oder Tauchen usw. Heben wir uns dann lieber fürs Great Barrier Reef auf.

Die nächsten Tage haben wir dann wieder am Strand und am Pool verbracht, sind viel an der Promenade spazieren gegangen und haben es einfach nur genossen hier sein zu dürfen. Ich verstehe nun auch warum es hier Surfers Paradise heißt, da der Strand Kilometer lang ist, die Wellen teilweise sehr hoch und auch kräftig. Also absolut nicht für Anfänger gedacht. Eben ein echtes Paradies für erfahrene Surfer. Aber auch vom Panorama her hat die Goldküste einiges zu bieten. Das Meer und der Strand, direkt mit der Skyline der Stadt dahinter. Bei Sonnenuntergang und bei Nacht sogar noch viel schöner als am Tag.

 

 

Die letzten Nächte hat uns leider die extreme Hitze sehr geplagt. Zu viert in einem kleinen Raum ohne Klimaanlage, aber immerhin mit Ventilator, der sich übrigens auch bestens zum Haare trocknen eignet.

Wir hatten geplant und eigentlich auch schon fest gebucht die Zeit über Silvester vom 30.12 – 01.01.18 auf Fraser Island zu verbringen, bis wir eine Mail vom Veranstalter bekommen haben, das die Tour gestrichen wurde. Zum Glück hat sich das mittlerweile geklärt und wurde jetzt nur um einen Tag nach hinten verschoben, sodass wir dann Silvester / Neujahr auf Fraser Island verbringen. Ich glaube das ist mit einer der Ausflüge auf den ich mich am meisten freue. Da es die letzten Wochen eher etwas ruhiger war mit den Ausflügen, haben wir für den Januar umso mehr geplant.

Ich bin nun schon seit über 6 Wochen unterwegs und die Zeit vergeht teilweise wirklich sehr schnell. Die Hälfte meiner Zeit in Down Under ist also schon um.. habe schon fast vergessen wie es ist zu arbeiten und wie der normale Alltag in Deutschland abläuft. Ich bin einfach komplett tiefen entspannt und genieße das Leben im vollen Zügen. Ich freue mich darauf wenn Fenja in 3 Tagen ankommt und wir dann alle zusammen mit einer weiteren Freundin aus Deutschland, Weihnachten in Brisbane verbringen. Ab dem 19.12 sind wir dann für eine Woche dort.

Ach übrigens, meine zweite Begegnung mit einer riesen Spinne hatte ich letzte Nacht von Samstag auf Sonntag und dann direkt neben dem Waschbecken wieder eine Huntsman Spider saß. Also zur Gewohnheit wird das jetzt hoffentlich nicht..

Falls ich es nicht schaffe mich noch vor Weihnachten zu melden wünsche ich schon mal ein schönes Weihnachtsfest und noch ein schönes 3. Adventswochenende.

 

Liebe Grüße von der Goldküste,

Anna

Mullumbimby

Samstag, 09.12.2017

Hallo Ihr Lieben,

eigentlich wollte ich mich gestern schon wieder melden, hab es dann aber irgendwie doch nicht mehr geschafft und war abends zu müde.

Wir haben die letzten Tage in einer Unterkunft in Mullumbimby verbracht, die wir wieder über airbnb gebucht haben. Am Sonntag den 03.12. sind wir mit einem Bus ca. 20 Minuten von Byron Bay aus gefahren. Die Gastgeberin Kim war super nett und lebt dort allein in einem riesigen Haus mit ihren zwei Hunden Roo und Loui. Ich habe mich dort die ganze Zeit über sehr wohl gefühlt und konnte auch wieder in Ruhe schlafen. Am Morgen wurde man dort meistens von den Papageien geweckt, die in den Büschen im Garten saßen.

Den ersten Tag haben wir die kleine Stadt erkundet, waren einkaufen und sind nachmittags nochmal in den Pool gesprungen. Am Nachmittag hat es dann leider angefangen zu regnen, also mal wieder eine gute Gelegenheit sich mit Kartenspielen zu beschäftigen. Am Tag darauf war es dann leider durch den Regen am Vortag sehr schwül. Da wir das beide aus Deutschland nicht so extrem gewohnt sind, hatten wir ein wenig mit Kreisproblemen etc. zu kämpfen, daher sind wir lieber wieder in der Unterkunft geblieben.

Unsere Gastgeberin hat uns empfohlen einen Ausflug nach Brunswick Heads zu machen, was wir dann am nächsten Tag auch gemacht haben. Mit dem Bus ging es in ca. 10 Minuten dorthin. Brunswick Heads ist ein wunderschönes Naturschutzgebiet. Durch den Ort fließt der klare Brunswick River der direkt ins Meer mündet. Wir haben den Tag am Strand genossen, waren im Meer baden und haben uns die schöne Landschaft angesehen.

Am späten Nachmittag sollte es dann für uns zurück gehen. Dafür haben wir uns dann Fahrräder gemietet und natürlich auch einen Fahrradhelm getragen. Safety First! Der Radweg führte uns wieder am Brunswick River entlang und dann über die Hauptstraße zurück nach Mullumbimby. Teilweise mussten wir mit den Autos auf der Straße fahren und sind in einen Kreisel dann fälschlicherweise rechts rein gefahren. Bis auf ein paar verwirrte Blicke der Autofahrer und lautstarkes Hupen ist aber alles gut gegangen. Da es auch zu der Uhrzeit noch ziemlich heiß war der 10km lange Weg mit einem Berg den wir hoch mussten sehr anstrengend. Das es am nächsten Tag noch viel schlimmer kommen würde, wusste ich da noch nicht..

Ich war froh als wir angekommen sind und bin dann erstmal direkt in den Pool gesprungen.

Am nächsten Morgen ging es für uns früh um 9 Uhr mit dem Fahrrad los nach Ocean Shores und dann wieder nach Brunswick. Beim Aufstehen habe ich schon gemerkt wie sehr mit mir Hintern von dem schmalen Fahrradsattel von gestern weh tat. Mir war nicht gerade danach mich wieder für 15km aufs Fahrrad zu setzen, aber irgendwie mussten wir die Fahrräder ja auch wieder zurück bringen.

Wir hatten uns vorher einen Weg bei Google Maps rausgesucht den wir fahren wollten. Dringende Empfehlung an Google: Bitte tragt doch die Höhenmeter und Berge ein damit wir uns nie wieder für so einen Weg entscheiden! Die Landschaft an sich war wunderschön. Überall endlos weite Wiesen, Felder und Wälder, Kühe, Pferde und die Vögel die von überall zwitschern. Ich war heilfroh als wir dann nach 5km endlich oben auf dem Berg angekommen waren und wir uns den Berg runter rollen lassen konnten. Den Berg sind wir natürlich auch niemals komplett mit dem Fahrrad hochgefahren. Schon nach wenigen hundert Metern haben wir beide schlapp gemacht. Wir hatten mittlerweile dann fast die 30 Grad geknackt und hatten mit der hohen Luftfeuchtigkeit zu kämpfen.

Nach ca. 10km haben wir dann das Ortsschild von Ocean Shores gesehen. Vivien meinte dann ganz mutig wir fahren gerade aus so wie es die Straßenschilder sagen und nicht rechts wie es das Navi sagt. Gesagt, getan. Nach einem weiteren Berg den wir erst hoch und dann wieder runtergefahren sind, sind wir in einer Sackgasse gelandet. Der Hintern tat ja noch nicht genug weh, also durften wir den Berg dann wieder hochschieben. Spätestens da machten meine Beine dann auch ein bisschen schlapp. Die Kühltrühe vom nächsten Supermarkt wurde dann erstmal von uns gestürmt und wir haben uns ein Eis gegönnt. Nach einer Pause ging es mit dem Fahrrad dann nochmal weiter nach Brunswick und wieder an den Strand und sofort zur Abkühlung ins Meer. Die Fahrräder haben wir dann am Nachmittag wieder abgegeben und sind mit dem Bus zurück nach Mullumbimby gefahren. Abends haben wir uns dann mal Bratkartoffeln zu essen gemacht, die auch bestens geschmeckt haben, da ich über 6 Wochen keine mehr gegessen habe. War mal wieder eine gute Abwechslung.

 

Am nächsten Tag und letzten Tag in Mullumbimby waren wir beide völlig erledigt von den Fahrradtouren der beiden Tage. Der Tag wurde dann für Klamotten waschen, packen etc. Genutzt. Leider haben wir es nicht mehr in das Hippiedorf Nimbin geschafft, aber die Touren die angeboten wurden, waren auch sehr teuer.

Wir sitzen jetzt, am Samstag den 09.12. Wieder im Bus in Richtung Surfers Paradise und werden dort die nächsten 11 Tage verbringen, bevor es dann für uns nach Brisbane geht und dann auch schon meine beste Freundin Fenja kommt und wir dann bis Ende Januar zu dritt weiter reisen.

Liebe Grüße von der Weltenbummlerin,

Bis bald

Anna

 

Byron Bay

Samstag, 02.12.2017

Hallo Ihr Lieben,

 
wie gesagt wollte ich mich ja noch aus Byron Bay melden und das tue ich jetzt auch.
 
Die 3 Tage vor Byron Bay haben wir in Grafton verbracht. Mehr als am Pool liegen und entspannen konnten wir da leider auch nicht machen, weil es wirklich rein gar nichts gab und auch der Strand über 20km von dem Ort entfernt war, den man nur mit einem Auto erreicht. Das spannendste war wohl das große Sägewerk neben unserem Motel..
 
Am Donnerstag den 30.11 ging es dann früh morgens wieder mit dem Taxi zu der Bushaltestelle und von dort aus weiter nach Byron Bay. Darauf hatte ich mich schon lange gefreut, weil jeder zu uns gesagt hat das wir diesen Ort lieben werden. 
 
Als wir hier angekommen sind, war es zuerst ein kleiner Schock, aber eher in positivem Sinne, weil der Ort voll war mit jungen Menschen. Hauptsächlich sind dies gerade junge Australier die gerade mit der Schule fertig sind und feiern wollen, wie auch immer die sich das hier leisten können. Die Alkoholpreise sind hier wirklich enorm hoch, aber dafür bin ich ja auch nicht hier. 
 
Von der Bushaltestelle wurden wir dann mit einem Bus abgeholt und zu unserem Hostel gebracht. Geschlafen haben wir hier in einem 8er Frauenschlafsaal. Auch wenn die Betten ziemlich scheiße waren, kann es einfach nicht anders sagen, war dies bisher das beste Hostel in dem wir waren. Das kostenlose Dinner trägt auch dazu bei, was überraschender Weise auch wirklich gut war.
 
Am ersten Tag hat es leider nur geregnet, das hat uns aber nicht davon abgehalten trotzdem mal an den Strand zugehen und durch die Straßen zu gehen, in denen hier das blühende Leben tobt. 
Was einem sofort auffällt, das der Ort sehr alternativ angehaucht ist und es fast überall nach Gras riecht. Eher unschön aber was soll’s.
 
Am zweiten Tag und einer Nacht ohne Schlaf kam dann endlich die Sonne heraus und wir haben einen Coastal Walk vom Main Beach bis zum Lighthouse gemacht, ca. 3km. Ich hatte zuerst nicht gedacht, dass es noch so warm werden würde, aber bei ca. 30 Grad im Schatten und ewig vielen Treppenstufen kam mir der Weg erst endlos lang vor. Weil es den Tag zuvor nur geregnet hatte, war es leider auch extrem schwül. Der Weg entlang der Küste hat sich aber sehr gelohnt. Zwischendurch konnte man in Küstennähe Delfine, Rochen und auch Schildkröten beobachten. Und auch der Ausblick vom Leuchtturm ist atemberaubend. Byron Bay ist zu dem der östlichste Punkt des australischen Festlands, wie wir sehen konnten.
Absolut verständlich, dass dieser Coastal Walk von allen empfohlen wird, wenn man sagt, dass man einen Stop in Byron Bay einlegt. 
Nach dem Rückweg haben wir erst einmal die Mittagshitze abgewartet und sind danach wieder an den Strand gegangen. 
 
Wenn man genau hinsieht, kann man die Delfine in der Mitte vom Bild erkennen.
 
Abends hatten wir nach dem Essen noch gehofft am Stand die Sterne sehen zu können, dafür war es aber leider zu bewölkt. Aber dafür sollte sich noch ein anderer Abend finden, um den australischen Sternenhimmel sehen zu können.
 
An unserem letzten vollen Tag in Byron Bay, den 2.12 haben wir dann nochmal die Sonne am Strand genossen und uns mit anderen Backpackern ausgetauscht. 
 
Morgen Nachmittag geht es dann für uns noch ein paar Tage nach Mullumbimby ca. 20km von Byron Bay. Von da hatten wir geplant ein paar Ausflüge in Nationalparks und das Hippiedorf Nimbin zu machen. Ich bin gespannt und lasse mich überraschen.
 
Achja und bislang habe ich zum Glück noch keine giftigen Tiere gesehen. Da bin ich auch sehr dankbar. In unserem Hostel gibt es aber ein paar Bartagame die am Pool und im Biergarten leben, aber die tun einem ja nichts.
 
Also bis dahin.
 
Liebe Grüße aus Down Under,
Annalena

Coffs Harbour - Küstenstadt

Montag, 27.11.2017

Hallo Ihr Lieben,

ich melde mich nun auch wieder zu Wort. Die letzten Tage haben wir in dem kleinen Küstenort Coffs Harbour verbracht. Da man ferngelegene Nationalparks etc. nur schwer zu Fuß oder mit den wenigen öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen konnte, haben wir uns nur in dem Ort aufgehalten. Coffs Harbour ist Mittelpunkt der australischen Bananenindustrie weshalb man hier auch die Big Banana ,bewundern' kann. Leider gibt es zudem neben dem Hafen und dem Strand kaum weitere Sehenswürdigkeiten in der Stadt. Im Gegensatz zu Newcastle ist es hier jedoch schön grün und alles wirkt sehr idyllisch.

  

Wir haben die Nächte mal wieder in einem Hostel verbracht. In einem Zimmer mit weniger als 8 Quadratmetern und ohne Klimaanlage ließ es sich dann leider eher weniger gut schlafen. An sich war das Hostel allgemein auch leider sehr verdreckt, aber auch sowas gehört zu dieser Reise natürlich dazu. Wobei ich auch absolut nicht wissen möchte, woher die weißen Flecken auf der Bettdecke kamen.

Am Donnerstag den 23.11 hatten wir geplant mit dem Bus zum ca. 20km entfernten Emerald Beach zu fahren. Blöd das der Busfahrer dann einfach an uns vorbeigefahren ist und das der letzte Bus für die Woche war.. Etwas verärgert sind wir dann durch die Stadt geschlendert, haben uns über die Weihnachtsbäume und Weihnachtsschmuck lustig gemacht und dabei die Sonne genossen. Überall in dem Straßen haben ich dann Plakate und Fahnen der ,rally Australia' gesehen, die leider schon letztes Wochenende stattgefunden hat. Wäre für mich natürlich ein Highlight gewesen mir Rallycross in Australien anzugucken.

Die nächsten Tage haben wir dann am Strand und im Hafen verbracht und sind dann mal wieder im Meer Baden gewesen, was bei der australischen Hitze auch sehr erfrischend war. Nach insgesamt 8km Fußweg, Hin- und Rückweg vom Hostel bis zum Strand, waren wir dann abends auch immer ziemlich kaputt. Nach einigen Mau Mau Spielen und extrem vielen Lachanfällen gingen auch diese Tage dann recht schnell vorbei.

Am Montag den 27.11 haben wir uns dann sehr gefreut, das wir aus dem Hostel auschecken konnten und die Reise mit dem Bus für ins weiterging nach Grafton. Auf dem Weg dorthin haben wir uns wie üblich mal wieder alles abgefroren in den Bussen, aber auch die ersten Kängurus gesichtet. Ich war leider zu schockiert und baff, um ein Foto zu machen, ich hoffe das wird bald folgen. Nach ca. 2 Stunden wurden wir dann mitten in der Pampa direkt an der Autobahn kurz vor Grafton an einer Tankstelle abgesetzt. Der freundliche Tankwart hat uns dann zum Glück ein Taxi zu unserem Motel gerufen. Nach dem Hostel in Coffs Harbour hatte ich eigentlich schon gedacht es könnte nicht viel schlimmer kommen. Aber die Gemeinschaftsküche ,Kitchen Camp' spricht für sich. Ich glaube wir sind als Backpacker aber noch ein wenig verwöhnt von den schönen Unterkünften der ersten Wochen.

 

Die nächsten 3 Nächte werden wir dann erstmal hier verbringen und auf Kängurujagd gehen damit wir hoffentlich bald eins aus der Nähe sehen können.

Ich melde mich noch Ende der Woche zurück wenn es für uns weiter nach Byron Bay geht.

Schade das ich leider nicht viel Spannendes von den letzten Tagen erzählen konnte. Nach mittlerweile fast 4 Wochen vermisst man die Liebsten zuhause leider doch schon sehr, aber wir werden unser Abenteuer in Down Under natürlich weiterhin genießen.

Bis bald,

Annalena

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